Volker Ranisch
„Mal ist er Felix Krull, mal Robert Walser, dann wieder Professor Unrat. Das Federleichte und Sprachversessene hat Ranisch zu seinem Markenzeichen gemacht“
Hansruedi Kugler, Sankt Galler Tagblatt
Gastspiel

BONJOUR PARIS !

Eine Begegnung mit der Moderne

Volker Ranisch in einem Kammerspiel des Ring Theaters Zürich nach den „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“ von Rainer Maria Rilke

Mit den „Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge“, da ist sich die Literaturwissenschaft sicher, hat Rainer Maria Rilke Neuland betreten, denn es handelt sich hierbei um eine der ganz großen Durchbruchleistungen der Literatur, um nicht weniger, als den ersten Roman der Moderne. Rilkes einziger Roman spielt in der Kulisse der Großstadt. Rilke lässt sein Alter Ego Malte dessen Erlebnisse, Tagträume, Gedankenspiele und persönliche Notizen während seines Aufenthalts in Paris zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu Ereignisfl ächen montieren.

Die Schauplätze, die Personen und Zeitebenen der Notate wechseln durchgängig. Erhalten jedoch bleibt vom ersten Satz an jener dunkel hallende „Malte-Ton“, den Fritz J. Raddatz im Nachwort zur Neuausgabe dieses „Wunderwerks moderner Prosa“ glänzend beschreibt. Dieser Ton war atemberaubend neu in der Literatur, beispiellos, und er hat bis heute nichts von seiner glühenden Suggestivkraft verloren.

Abgesagt

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